BUNDESPOLIZEI






15 000 Volt Model einer Oberleitung mit Stromabnehmer

Bundespolizei war früher Bundesgrenzschutzes

Am 30. Juni 2005 wird das Gesetz zur Umbenennung des Bundesgrenzschutzes in Bundespolizei verkündet. Seit dem 1. Juli 2005 heißt der Bundesgrenzschutz Bundespolizei. Änderungen der Aufgaben und Befugnisse sind mit dem Namenswechsel nicht verbunden.
mehr Info unter : http://www.bundespolizei.de










Die Geschichte des Bundespolizeiflugdienstes

begann im Dezember 1954 mit der Ausbildung eines Hubschrauberführers und eines Mechanikers bei einer Hubschrauberflugschule in der Schweiz. Die am 7. Mai 1955 in Hangelar aufgestellte Hubschrauberflugbereitschaft (HFLB) des damaligen Bundesgrenzschutzes wurde durch die HFLB Nord in Braunschweig (29.01.1962), die Grenzschutzfliegerstaffel (GSFLSt) Süd in Rosenheim (01.11.1962), die GSFLSt Küste in Hartenholm (01.10.1963), die GSFLSt Mitte in Fuldatal (01.11.1963) und den Stab mit Lehr- und Ausbildungsstaffel sowie Zentralwerkstatt in Sankt Augustin - Hangelar (14.08.1964) vervollständigt. Diese bundesweite Flugdienstorganisation der Bundespolizei wird heute unter dem Begriff Bundespolizeiflugdienst zusammengefasst. Sie setzt sich nunmehr zusammen aus dem Stab der Bundespolizeifliegergruppe mit der Luftfahrerschule und der Zentralen Instandhaltungsstaffel in Sankt Augustin-Hangelar, der Bundespolizeifliegerstaffel Nord in Fuhlendorf und einem Stützpunkt in Gifhorn, der Bundespolizeifliegerstaffel Ost in Blumberg, der Bundespolizeifliegerstaffel Mittel in Fuldatal, der Bundespolizeifliegerstaffel Süd in Oberschleißheim sowie der Bundespolizeifliegerstaffel West, die ihren Sitz ebenfalls in Sankt Augustin-Hangelar hat. Der Flugdienst der Bundespolizei ist somit bundesweit vertreten; die Hubschrauber können überall schnell und flexibel eingesetzt werden.
mehr Info unter : http://www.bundespolizei.de/cln_042/nn_502010/DE/Home/03__Organisation/1Bundespolizeipraesidium/Flugdienst/chronik.html



Die Bundespolizei

vertreten durch die Bundespolizeiinspektion Köln, nimmt zum zweiten Mal an dem „Sicherheitstag“ in Leverkusen teil.
Neben den Ihnen bekannten Ordnungspartner, ist die Bundespolizei mit ihren vielfältigen Aufgaben, ein fester Garant für Ihre Sicherheit. Die Bundespolizei nimmt im Sicherheitssystem der Bundesrepublik Deutschland bestimmte polizeiliche Aufgaben wahr und untersteht dem Bundesministerium des Innern. Im Jahr 2005 wurde der 1951 gegründete Bundesgrenzschutz in „Bundespolizei„ umbenannt. Dies geschah, weil sich im Laufe der Zeit, insbesondere nach der Wiedervereinigung und dem Wegfall von Kontrollen an den Grenzen der so genannten „Schengen-Staaten„, die Aufgaben und Zuständigkeiten erheblich verändert hatten. Die Bundespolizei ist heute im In- und Ausland vertreten. Das Bundespolizeigesetz enthält eine Vielzahl von Aufgaben, beginnend mit dem „Grenzschutz„ über die „Bahnpolizei„, „Luftsicherheit„, den „Schutz von Bundesorganen„, „Aufgaben auf hoher See„, der Verwendung im Ausland, Unterstützung der Landespolizeien bis hin zur Verfolgung von
Straftaten und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten. Für die Sicherheit auf dem Gebiet der Bahnanlagen rund um Leverkusen ist
die Bundespolizeiinspektion Köln mit ihren 250 Mitarbeitern zuständig. Insgesamt leben rund 6 Millionen Menschen im Zuständigkeitsbereich der BPOLI Köln.

800 km Streckengleise, 110 Personenbahnhöfe, 82 Haltepunkte, zwei große Rangierbahnhöfe (Köln-Eifeltor und Gremberg) und allein täglich 250.000 Reisende sowie 1.200 Zugfahrten im Kölner Hauptbahnhof sind weitere prägende Kennzahlen.
Auch auf dem Flugplatz „Kurtekotten„ in Leverkusen ist die Bundespolizei bei „Non-Schengen„-Flügen“ Ansprechpartner und führt vor Ort die erforderlichen Kontrollen durch. Trotz umfangreicher Gleisanlagen zählt die Stadt Leverkusen mit den
dazugehörigen Gemeinden nicht zu den Kriminalitätsschwerpunkten der BPOLI Köln.

Gelegentliche Taschendiebstähle im Bahnhof oder die so genannten „Gefährlichen Eingriffe in den Bahnverkehr„ lassen sich nirgendwo völlig ausschließen und stellen hier keinen Grund zur Besorgnis dar. Es ist uns ein überaus wichtiges Anliegen, Kinder, Jugendliche und deren Erziehungsberechtigten über die Gefahren an Bahnanlagen, insbesondere an diesem Aktionstag über die Gefahr der mit 15.000 Volt stromführenden Oberleitung aufzuklären.

Schon dessen unmittelbares oder mittelbares Berühren (z.B. mit Stangen, Ästen, Drachenschnur), ja selbst die bloße Annäherung sind mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich!

Vorbeugend sind Beamte der BPOLI Köln in den (Grund-) Schulen der Stadt zu Besuch und erklären den Kindern die Gefahren, in die sie sich selbst oder andere Menschen durch Fehlverhalten auf dem Gebiet der Bahnanlagen bringen können.
Neben zwei Vorführungen der Einsatzmöglichkeiten eines Diensthundes werden verschiedene Dienstfahrzeuge und das
Model einer Oberleitung mit Stromabnehmer im Maßstab 1:1 gezeigt. Interessierte können sich auf einem
Polizeimotorrad fotografieren oder über unsere Präventionsthemen beraten lassen.
Die Mitarbeiter der Bundespolizei stehen am 6. Leverkusener Sicherheitstag den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen gerne zur
Verfügung.